Lesung “Mädelsache! Frauen in der Neonazi-Szene” von Andrea Röpke

Vom Runden Tisch gegen Rechts Passau:

Seit vielen Jahren recherchiert Andrea Röpke in der neonazistischen Szene. Fernsehmagazine wie Monitor, Spiegel-TV und Panorama zeigten ihre Reportagen. Die Taz, Süddeutsche Zeitung und Fachportale wie „Blick nach rechts“ veröffentlichten Beiträge der couragierten Autorin, die von der Jury des „medium magazins“ zur „Journalistin des Jahres 2011“ gewählt wurde. In ihrem aktuellen Buch „Mädelsache!“ berichten Andrea Röpke und Andreas Speit über Frauen in der Neonazi-Szene und wie sie versuchen, in Vereine, Elternbeiräte und Initiativen einzudringen. „Die Autoren haben akribisch eine Vielzahl von Fakten und Ereignissen zusammengetragen, um deutlich zu machen, wie geschickt rechtsradikale Frauen unsere Gesellschaft unterwandern.“ WDR 5, Politikum

Programm: 19.00 Begrüßung Harald Zintl und Katja Reitmaier 19.15 Referat und Buchvorstellung Andrea Röpke anschließend Diskussion.
Eintritt normal: 5 €, ermäßigt: 3 €

 

Veranstaltungseintrag in Facebook : http://www.facebook.com/?ref=logo#!/events/321645921224413/

Copy and Paste – ACTA stoppen! Angekündigte Demo in Passau

Nach dem Motto „Copy & Paste“ haben wir Auszüge aus verschiedenen Texten hier zur dieser Thematik aufgeführt und wollen zum Protest dagegen aufrufen:

 „Seit über einem Jahr führen 38 Länder geheime Verhandlungen, deren Ausgang hunderte von Millionen Menschen betreffen wird.„

„Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ist ein multilaterales Abkommen, das internationale Standards für die Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte vorschlägt.“

„Das Abkommen soll den internationalen Schutz von Copyright-Rechten verbessern und Staaten dafür mit schlagkräftigen Verfahren und Maßnahmen ausstatten.„

„Die teilnehmenden Nationen bzw. Staatenbünde geben an, damit den Kampf gegen Produktpiraterie verbessern zu wollen. Das angeblich wachsende Problem der Fälschungen und der Piraterie soll mit dem Abkommen besser bekämpft werden können.„

„Die Provider und Anbieter weiterer Inhalte im Netz sollen dazu verpflichtet werden, den Datenstrom eines jeden Nutzers zu Filtern und auf Urheberrechte-Verletzender Inhalte zu durchsuchen. Damit das auch gelingt werden die Online-Anbieter in die Pflicht genommen und müssen bei Verstößen selbst Haften.“

„ACTA legt die Regulierung der Meinungsfreiheit in die Hände privater Unternehmen, da das Abkommen Dritte, wie zum Beispiel Internet-Provider, dazu verpflichtet Online- Inhalte zu überwachen, deren Rolle es nicht ist, über Meinungsfeiheit zu bestimmen.„

„Die Öffentlichkeit wurde extrem schlecht über den aktuellen Stand informiert. Selbst auf mehrfache Nachfrage hin wurde keinen Zugang zu den aktuellen Entwürfen gestattet„

„Eine Beschränkung der Meinungsfreiheit (Zensur), der Verlust der Netzneutralität (d.h. die Priorisierung von Datenpaketen anhand einer unterstellten “Nützlichkeit”) und die Kriminalisierung von Urheberrechtsverstößen im Internet sind weitere Kritikpunkte.„

„Natürlich greift die bürgerliche Kritik erheblich zu kurz: Die angeprangerten “Auswüchse” von Freiheitsverlust, Überwachung und Zensur sind nämlich eine zwangsläufige Konsequenz kapitalistischer Verwertungslogik, welche finanzielle Interessen von Einzelnen stets über die Interessen der Allgemeinheit stellt. Dabei ist das ACTA-Abkommen lediglich eine moderne Ausprägung dieses Grundproblems.“

Genug Gründe um endlich gegen diese Verhältnisse zu demonstrieren! Lasst uns zusammen gegen ACTA demonstrieren! Zur Zeit wird für eine Demonstration am 25.02.2012 in Passau (Treffpunkt: Klostergarten, 12:00 Uhr) mobilisiert.

Weitere Informationen findet Ihr auf: STOP ACTA DEMO Passau

Copy and Paste!

Delete Acta!

Neonazis wollen am Samstag in München aufmarschieren!

Die Neonazis des “Freien Netz Süd” (FNS) setzen ihre bayernweite Serie kurzfristig angemeldeter Aufmärsche fort. Am kommenden Samstag, 21. Januar 2012, wollen sie nun erneut durch München marschieren!

   Der neonazistische                                  Kameradschaftsdachverband “Freies Netz Süd” (FNS), der als Nachfolgeorganisation der verbotenen “Fränkischen Aktionsfront” (FAF) gilt, setzt seit einigen Monaten auf eine neue Taktik: Spontane oder kurzfristig angemeldete Aufmärsch in vielen bayerischen Städten, die im Vorfeld gar nicht oder nur kurzfristig beworben werden.

Nach München (19. November 2011), Schwandorf (am 18. Dezember 2011) und Mühldorf (am 14. Januar 2012) soll nun am kommenden Samstag in München erneut ein größerer Neonaziaufmarsch stattfinden.

Nach a.i.d.a.-Informationen soll der nun geplante Marsch am Samstag, 21. Januar 2012 um 13.30 Uhr am Bahnhofsplatz beginnen. Über Sonnenstraße und Altstadtring wollen die Neonazis schließlich in die Nähe des selbstverwalteten “Kafe Marats” in der Thalkirchener Straße ziehen.

Karl-Heinz Statzberger, neben Pierre Pauly eine der Führungsfiguren bei der im FNS organisierten “Kameradschaft München”, hat zusammen mit dem Ottobrunner Neonazi Norman Bordin einen Aufmarsch angemeldet. Zuletzt waren Bordin, Statzberger und Co. am 10. Dezember 2011 ohne vorherige Anmeldung auf dem Münchner Altstadtring aufmarschiert. Die Polizei liess die Neonazis damals bei deren “Spontandemonstration” gegen “Linksextremismus und Intoleranz” über eine Stunde lang gewähren.

Am 13. Juni 2008 hatte die Münchner Neonaziszene schon einmal versucht, mit einem Aufmarsch das Kafe Marat zu bedrohen und die Teilnehmer_innen einer Veranstaltung einzuschüchtern. Seit mehreren Monaten greifen Neonazis und andere extrem rechte Gruppen den Veranstaltungsort im Schlachthofviertel immer wieder mit Artikeln, Aktionen und auch Sachbeschädigungen (z. B. Klebeaktionen) an. Am 3. November 2011 versuchten Aktivist_innen um Michael Stürzenberger und Manfred Schwaller (“PI München”), mit einer “Mahnwache” Besucher_innen eines Vortrags im “Marat” zu provozieren, später begann ein anderer “PI”-Aktivist gar damit, das Hoftor des Kafes einzutreten.

Motiviert dazu fühlen sich die extremen Rechten und Neonazis insbesondere durch Anträge des stellvertretrenden NPD-Bundesvorsitzenden Karl Richter und der CSU-Fraktion im Münchner Stadtrat gegen den linksalternativen Treff sowie durch die Diffamierung des “Kafe Marat” auf der vom bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz und der Landeszentrale für politische Bildung betriebenen Homepage “Bayern gegen Linksextremismus”.

a.i.d.a Artikel zum Naziaufmarsch in Mühldorf (mit Fotos)

Das antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle (a.i.d.a)  hat einen Bericht zu dem Nazi-Aufmarsch in Mühldorf am Inn verfasst. Fotos und Videos gibt es in der Kommentarspalte.

Hier gehts zum Artikel

Passau goes Landshut – Eventuelle NPD-Veranstaltung in Landshut verhindern!

Aus Passau wird eine Anreise nach Landshut organisiert. Wenn du nicht alleine fahren willst, kannst du uns unter Kontakt erreichen.

Hier der Aufruf von der [F.A.U.L.]:

Der NPD Landesverband Bayern hat bei der Stadt Landshut einen Antrag auf Nutzung der Mensa des Hans-Leinberger-Gymnasiums am 07. Januar 2012 gestellt. Ersatzweise für die folgenden Samstage bis Ende April 2012. Angeblich um einen Landeskongress der „Jungen Nationaldemokraten“ (JN) zu veranstalten.
Am tatsächlichen Stattfinden eines JN-Landeskongress sind allerdings Zweifel angebracht.
Wahrscheinlicher ist, dass versucht wird Räume für eine NPD-Veranstaltung zu bekommen.
Der bayerische Landesverband der JN ist seit dem Austritt des Nazi-Kaders Matthias Fischer im Jahr 2008 de facto nicht mehr aktionsfähig. Mit ihm gingen damals viele weitere Mitglieder zum neonazistischen Dachverband „Freies Netz Süd“ (FNS), in welchem auch das „Nationale Bündnis Niederbayern“ (NBN) eingegliedert ist.
Auch ob die NPD den Rechtsstreit um die Nutzung des Gebäudes gewinnen wird ist nicht sicher, wobei ihr jedoch bereits im Vorfeld gute Chancen darauf eingeräumt wurden.
Ebenso bleibt abzuwarten, ob die NPD tatsächlich am 07. Januar 2012 oder an einem anderen Datum in Landshut aktiv wird.
Es gilt in jedem Fall weiterhin aufmerksam zu sein, sich den 07.01.2012 als möglichen Termin für antifaschistische Gegenaktionen vorzumerken und einer eventuellen Aktivität der NPD/JN in Landshut entschlossenen Widerstand entgegenzusetzen.

Zusammen kämpfen gegen die Faschisten!
Für einen konsequenten Antifaschismus!
wake up! – NPD und Nationales Bündnis Niederbayern zerschlagen!”

Konzi (+Infostand) im ZAKK: ATM and the Wazzaby sisters [trash, linz/A]

du brauchst einen grund, dem familienhorror zwischen duftkerzen und
weihnachtsliedern zu
entkommen? alle deine freund_innen verbringen die ferien woanders? du
hast trashige danunenjacken geschenkt bekommen und weißt nicht wo hin
damit? du willst tanzen gehen? du brauchst… einen abend pause von
deutschland? hier ein lösungsvorschlag:
ZAKK, 26.12.11 // ab 21h: Konzert / Party

live: ATM (automated trash machine) and the Wazzaby sisters [trash, linz/A]
> http://garagepunk.ning.com/profile/automated_trash_machine
> http://www.youtube.com/watch?v=kooH16FHRmA
DJane: bot [linz]

+ Infostand vom Arbeitskreis Antifa Passau
Soliversteigerung: bring you`re useless christmas gifts!

Eintritt: freie Preispolitik / Selbstermessung

[aapa]: REP-Kreisverband Passau reaktiviert

Der seit 2008 inaktive Kreisverband der Republikaner in Passau ist reaktiviert worden.

Nachdem der damalige Vorsitzende Atzinger von der Partei ausgeschlossen wurde, stand der gefolgslose Kreisverband unter der Geschäftsführung des Landesverbandes. Junge Rechtsextreme aus dem Landkreis Passau übernehmen seit Kurzem die Struktur.

Der 18-jährige Stefan S. aus Tittling ist nun neuer Kreisvorsitzender der Republikaner. Nach Angaben der PNP (1) stammt die restliche Vorstandschaft ebenfalls aus seiner Generation: Die Beisitzer sind 20 und 17 Jahre alt. Zwei weitere Vorstände sind 18 und 19 Jahre alt.

Aus diesem Kreis stammt eine rechtsextreme Hetzschrift „Kimme und Korn“, die seit Mitte 2011 monatlich erscheint. Darin schreiben die jungen Nazis, Deutschland verdumme durch Zuwanderung und fordern „wieder eine charismatische Führungsfigur“.

Neben den stabilen Strukturen der NPD Niederbayern sowie den immer aktiveren Netzwerken „Nationales Bündnis Niederbayern“ und „Freies Netz Süd“ stellt der Kreisverband der Republikaner eine weitere Erstarkung rechtsextremer Strukturen in Passau und Umgebung dar. Antifaschistisches Engagement ist und bleibt esentiell.

Fußnoten:
(1) Online-Artikel der PNP: http://www.pnp.de/region_und_lokal/stadt_und_landkreis_passau/passau_land/291988_Lehrling-18-aus-Tittling-produziert-rechtes-Kampfblatt.html

Neu: Archiv

Auf unserer Seite findet ihr jetzt ein Archiv mit Aktionsberichten, Rechercheartikel und Videos.

—> Archiv

Refugee Party im Z.A.K.K

Pressemitteilung des Passauer Bündnis für die Rechte der Flüchtlinge:
Am Samstag, den 17.12.2011, veranstalten Flüchtlinge aus Passau und Umgebung ab 21 Uhr eine Party im Zentrum für ambulante Kommunikation und Kultur (Z.A.K.K.). Die Organisator_innen, unterstützt vom Passauer Bündnis für die Rechte der Flüchtlinge, stellen eine Feier von Flüchtlingen für Flüchtlinge auf die Beine, zu der auch Freund_innen und Interessierte herzlich eingeladen sind.
Die Musik, die aus den unterschiedlichen Herkunftsländern kommt oder dem aktuellen Musikgeschmack entspricht, wird von den Flüchtlingen selber aufgelegt. Außerdem bieten sie selbst zubereitetes Fingerfood an. Der Eintritt ist kostenlos; ein freiwilliger Solidaritätsbeitrag von 50 Cent für Nicht-Flüchtlinge auf die Getränke unterstützt die Flüchtlingsarbeit des Bündnisses. Im Z.A.K.K. (Unterer Sand 3-5, Passau) soll am Samstag, laut Veranstalter_innen, ein buntes, fröhliches Fest stattfinden, auf dem Flüchtlinge und Bürger_innen der Stadt gemeinsam feiern.
Dies kann, wie viele Erfahrungen von Flüchtlingen bestätigen, in Passauer Diskotheken nicht immer sorglos geschehen. Immer wieder werden sie wegen ihrer Hautfarbe von Diskotheken ausgeschlossen, berichten Flüchtlinge. Aus den wiederkehrenden Begegnungen mit rassistischer Diskriminierung, entstand die Idee, selber eine Party zu organisieren, auf der alle Menschen unabhängig von Herkunft und Hautfarbe Spaß haben können.
http://www.passauerbuendnis.blogspot.com/

Übergriff von Nazis in Deggendorf

Aus der “Passauer Neuen Presse” vom 3.12.2011:

“Angriff mit fremdenfeindlichem Motiv?

Einige Stunden vor dem Vorfall in Passau wurde in Deggendorf ein türkischstämmiger Monteur in der Schlachthausgasse von zwei Skinheads angegriffen, so die Polizei. Die 23 und 25 Jahre alten Männer, bekleidet mit Skinhead-Stickern, Stiefeln und Bomberjacke, verpassten dem Opfer einen Kopfstoß an die Oberlippe und einen Faustschlag auf den Körper. Dabei sollen sie laut Opfer Nazi-Parolen geäußert haben. Zum Tatzeitpunkt gegen 21.10 waren die Täter mit rund zwei Promille erheblich alkoholisiert. Bereits rund drei Stunden vor der Körperverletzung beschimpften die zwei Männer ihr späteres Opfer nach Polizeiangaben in der Nähe des Christkindlmarktes mehrfach mit fremdenfeindlichen Ausdrücken.”

 

http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/deggendorf/285965_Skinheads-und-Schlaegergruppen-Zwei-Koerperverletzungen.html

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